Theorie hinter den Übungen

Geschrieben am 09.01.2026
von Elke Weigel


Was ist los mit mir?

  • Suchst du nach Entspannung – und landest doch immer wieder bei ungesunden Mustern?
  • Bleibst du energielos, selbst wenn du „100 Jahre“ schlafen könntest?
  • Fehlen dir Lebensfreude und Leichtigkeit?
  • Möchtest du dich selbstbewusst und stark fühlen, hast aber das Gefühl, mit deinem Körper sei das nicht möglich?

Dann bist du hier richtig – denn ich kenne mich mit diesen Fragen aus.


Das Körperschema

Eine mögliche Ursache für diese Belastungen könnte im Bereich des Körperschemas liegen.

Damit ist die Verbindung gemeint, die du zu deinem eigenen Körper hast.
Diese Verbindung kann sich sehr unterschiedlich anfühlen, zum Beispiel so:

„Ich weiß nicht, was mein Körper will – er fühlt sich unberechenbar an, also versuche ich, ihn zu kontrollieren.“
„Ich spüre meinen Körper kaum.“
„Ich finde meinen Körper nicht richtig oder nicht schön.“
„Mein Körper soll so funktionieren, wie ich es will – warum tut er das nicht?“

Solche Erfahrungen zeigen sich besonders deutlich bei Essstörungen, nach traumatischen Erfahrungen, aber auch bei Ängsten, Zwängen und Depressionen.

Doch keine Sorge:
Das Körperschema geht nicht kaputt.


Veränderungen sind jederzeit möglich

Da sich das Körperschema im Laufe des Lebens immer wieder anpassen muss, besitzt es auch die Fähigkeit, jederzeit wieder gesund und stabil zu werden.

Vermutlich bildet es sich bis etwa zum 8. Lebensjahr aus. Danach verändert es sich immer wieder – zum Beispiel

  • in der Pubertät

  • beim Erwachsenwerden

  • in Schwangerschaften

  • nach Krankheiten oder Unfällen

  • nach traumatischen Erfahrungen

  • mit dem Älterwerden

Veränderung gehört also ganz selbstverständlich dazu.


Meine Erfahrungen 

Als Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin habe ich mich auf die Arbeit mit dem Körperschema spezialisiert. Seit 1990 erforsche ich, wie sich das Körperschema durch

  • Körperübungen

  • Sinneswahrnehmungen

  • Malen

  • Schreiben

  • Tanzen

stärken und heilen lässt – nicht über Denken und Kontrolle, sondern über unmittelbare Erfahrung.

In meiner KörperReich-Theorie (2008) habe ich beschrieben, wie ein gesundes Körperschema über Sinnesfunktionen und die frühe Interaktion mit den Eltern aufgebaut wird.

Als Erwachsene können wir selbst heilsame Impulse setzen. Oft kommt das Körperschema dadurch überhaupt erst zum ersten Mal richtig „in Ordnung“.


Team Körperschema und du

Das ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie es gelingen kann.
Das Körperschema schmollt nicht. Es freut sich, wenn du dich ihm zuwendest – und arbeitet gern mit dir zusammen, damit ihr eine gute Beziehung entwickeln könnt.

Das dauert nicht ewig.
Und du musst dafür auch nicht perfekt aussehen.


Kreativ wohlfühlen

Kreativ wohlfühlen kann dich dabei unterstützen, dein Körperschema aufzubauen und zu stärken.

Die Übungen helfen dir,

  • vom Alltag abzuschalten

  • innere Ruhe zu finden

  • dein Nervensystem zu beruhigen

  • dich selbstbewusst und stark zu fühlen

  • Energie und Lebensfreude zu aktivieren

  • Selbstfürsorge nicht als Punkt auf der To-do-Liste, sondern als spielerischen Teil deines Alltags zu erleben

Sodass du bald sagen kannst:
„Es geht mir gut – und wenn nicht, weiß ich, was ich für mich tun kann.“