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Schreibübung: Dein Name als Wegweiser

Geschrieben am 01.01.2026
von Elke Weigel


Schreibe den Anfangsbuchstaben deines Namens als großen Blockbuchstaben auf ein Blatt.

Fülle den Buchstaben mit Mustern. Unten findest du ein Bild mit Musterideen.


Muster benennen

Gib jedem Muster einen Namen. Du kannst auch einen Namen erfinden.

Bei mir waren es zum Beispiel:
Bögen
Wellen
Tupfen


Assoziationen finden

Finde zu jedem Muster drei oder vier Assoziationen.

Du kannst:

  • mehrere Assoziationen direkt zum Muster suchen

  • oder jeweils eine neue Assoziation zu dem Begriff, der dir eingefallen ist

In meinem Beispiel:

Bögen:
Regenbogen, Sonnenringe, Brücke (mehrere Assoziationen)

oder:

Bögen:
Regenbogen → Frische → Irland → Weite (Assoziationen in Kette)


Worte platzieren

Nimm jeweils die letzte Assoziation
und schreibe sie um deinen Namen herum.


Satz finden

Kreiere nun einen Satz aus deinen Begriffen.

Spiele so lange damit herum, bis du eine Formulierung gefunden hast, die sich richtig anfühlt.

Entscheide zum Schluss, welches Wort die Essenz deiner Aussage ist.


Beispiel

"Es darf mir Spaß machen, dann ist es der richtige Weg. Es muss sich weit anfühlen. Ich muss mich frei und beweglich fühlen, dann habe ich Spaß und es ist der richtige Weg."

Am Ende gefiel mir dieser Satz am besten:

"Der richtige Weg ist da, wo ich Weite spüre."

Mein Schlüsselwort ist: Weite.


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